Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der AWO Sindelfingen,
wir möchten uns bei Ihnen allen für die Unterstützung der AWO im Jahr 2010 bedanken.
Als kleines Dankeschön haben wir für Sie eine Collage "Gesichter der AWO 2010" zusammengestellt. Die Collage zeigt auf einen Blick wie vielfältig die AWO im Bereich Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit in Sindelfingen wirkt und wie unverzichtbar eine Organisation wie die Arbeiterwohlfahrt in der Gesellschaft und in Sindelfingen ist und bleibt.
Einen tieferen Einblick in unsere Aktivitäten vermittelt Ihnen auch der Besuch unserer Internetseite www.awo-Sindelfingen.de oder unserer Gruppe auf Facebook.
Ihnen allen einen guten Rutsch nach 2011 und Auf Wiedersehen auf einer unserer Veranstaltungen im Jahr 2011.
Der Vorstand der Arbeiterwohlfahrt Sindelfingen
Gesichter der AWO Sindelfingen
Kinderfreizeit Waldheim 2010
AWO kritisiert Diskussion um Chipkarten-Modelle
"Geht es um zukunftsgerechte Bildungschancen oder eine neue Bürokratie?"
"Es kann nicht sein, dass alle paar Wochen neue Ideen in die Öffentlichkeit gespielt, aber die eigentlichen Probleme nicht gelöst werden", so der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der Debatte um die Einführung einer Chipkarte für Kinder von Hartz IV-Empfängern. "Entscheidend ist, dass Lösungen gefunden werden, die die materiellen wie auch die immateriellen Bedarfe von Kindern umfassend berücksichtigen und decken - wie es das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil formuliert hat", betont Stadler. Die Diskussion über die Einführung einer noch unausgereiften Chipkartenmodell-Idee lenke von den eigentlichen sozial ungerechten Vorhaben, wie die Kürzung des Elterngeldes für Hartz IV-Empfänger ab. "Worum geht es denn", fragt AWO-Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler: "Um zukunftsgerechte Bildungschancen für alle Kinder oder um die Einführung einer neuen Bürokratie?"
Die AWO hat große Vorbehalte gegenüber einem Gutschein- und Chipkartenmodell. Zum einen eben wegen der Bürokratiekosten, zum anderen, weil einmal mehr der Personenkreis der Eltern, der auf staatliche Transferleistungen angewiesen ist, unter einen Generalverdacht gestellt werde, Geldleistungen nicht für die eigenen Kinder zu verwenden. Momentan ist die AWO dabei, mögliche Modelle fundiert und ergebnisoffen zu prüfen.
13.08.2010
